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Was soll ich denn heute schon wieder kochen?

Für alle die Schnitzel lieben: Unsere Version des Schnitzels Berliner Art.

Unsere Rezept-Empfehlung

"Ein Schnitzel geht immer", sagte mein Vater früher häufig. Und dabei meinte er tatsächlich nicht die Wiener Version sondern die aus seiner Heimatstadt Berlin – das Schnitzel Berliner Art. 


Und so wird es gemacht:

Zutaten für 4 Portionen

  • 4 Stk. Schweineschnitzel

  • 2 Stk. Zwiebel

  • 2 EL Zitronensaft

  • 1 ganze Apfel

  • etwas Salz

  • etwas Pfeffer

  • 2 EL Butterschmalz

  • 100 ml Gemüsebrühe

  • 2 EL Sherry oder Portwein

  • etwas Speisestärke


Zubereitung

Arbeitsschritt 1; WINDGES Rezepte
Geschälte Zwiebeln in Ringe, Äpfel in dünne Scheiben schneiden. Apfelscheiben mit Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden.
WINDGES Rezepte; Arbeitsschritt 2
Schnitzel in heißem Butterschmalz anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen. Fleisch aus der Pfanne nehmen, Zwiebelringe und Apfelscheiben im gleichen Fett bei mittlerer Hitze goldgelb anbraten.
WINDGES Rezepte; Arbeitsschritt 3
Mit Brühe und Sherry/Rum den Bratensaft ablöschen und ein paar Minuten einkochen lassen, abschließend mit Speisestärke binden. Die Sauce mit Salz und Pfeffer abschmecken.
WINDGES Rezepte; Arbeitsschritt 4
Schnitzel, Apfelscheiben und Zwiebelringe kurz in der Sauce erwärmen und servieren.

Und hier noch einmal in der Ansicht zum Vergleich:

WINDGES Rezept Schnitzel Berliner Art
Guten Appetit…       (Foto: Edeka)

 

  • Informationen

    Schnitzel welcher Art, werden Sie sich jetzt vielleicht fragen. Wiener Schnitzel, klar – kenne ich. Aber Berliner Art. Zeit also etwas Neues kennenzulernen. Dabei ist es ein altes Rezept, hinter dem sich traditionell jedoch ein "falsches Kotelett" verbirgt, denn statt Fleisch wurde früher gekochtes, in Scheiben geschnittenes Kuheuter paniert und gebraten. In der Nachkriegszeit behalfen sich die Menschen mit diesem Gericht, da kaum Fleisch erhältlich war. Als sich die Versorgungslage besserte, geriet das Rezept für Berliner Schnitzel weitgehend in Vergessenheit. Lediglich in der ehemaligen DDR kam die Speise noch öfters auf den Tisch und in Süddeutschland etablierte sich mit dem "Fränkischen Schnickerli" eine Variante als lokaler Gaumenschmaus.

    Unser Rezept übernimmt vom Original den pikanten Charakter, verwendet jedoch Schnitzelfleisch ohne Panade. Anstelle einer Soße aus Senf oder Meerrettich sorgen Zwiebeln, Apfelscheiben und Sherry für Geschmack. Ein herrlich leichtes Sommeressen zu dem sich wunderbar ein eigekühlter Rosé oder ein kaltes Bier servieren lässt.

Was soll ich denn heute schon wieder kochen?

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